Schiestel
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Zur Person

Dr. Reinald Schiestel

Geboren 1959 in Graz verbrachte ich dort eine schöne und aufregende Jungend.
Durch meine überdurchschnittliche Körpergröße (derzeit 208 cm) entdeckte ich schon als Jugendlicher meine Leidenschaft für den Basketballsport, der mich bis heute privat und beruflich begleitet hat. Während meiner Mittelschulausbildung in Graz war ich bereits Mitglied der österreichischen Nationalmannschaft und Jugend- sowie Juniorenstaatsmeister. Nach der Matura entschloss ich mich, dem Vorbild meines Vaters folgend, zum Medizinstudium, welches ich in Graz begann. Zu dieser Zeit befand ich mich auch am Höhepunkt meiner Basketballbegeisterung und begann, als Profi zu spielen. In den folgenden Jahren nahm der Sport die zentrale Stellung in meinem Leben ein, und ich spielte für verschiedene Vereine der obersten Spielklasse in ganz Österreich. Die hohe Trainingsfrequenz, sowie die zahlreichen Auslandsaufenthalte mit dem Nationalteam und meinen jeweiligen Mannschaften, verzögerten zwar den Fortschritt des Studiums, brachten mir aber ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse der Sportler und ihre Probleme, sowie einen besonderen Zugang zu Sportverletzungen. Dieser ist mir auch heute noch sehr hilfreich. Insgesamt wurde ich 7 mal Staatsmeister, zuletzt mit Traiskirchen. In diesem Jahr beendete ich auch mein Studium in Wien.

Da ferne Länder immer einen großen Reiz auf mich ausgeübt haben und ich im Rahmen meiner Profikarriere fast die ganze Welt bereisen konnte, zog es mich am Anfang meiner medizinischen Laufbahn wieder ins Ausland. So verbrachte ich ein Jahr an der Chulalongkorn Universitätsklinik in Bangkok (Thailand), wo ich als Allgemeinchirurg tätig war. Zurück in Österreich, fasste ich endgültig den Entschluss eine chirurgische Laufbahn einzuschlagen. Besonders interessierten mich rekonstruktive Eingriffe an den Extremitäten und Gelenken. So begann ich meine Ausbildung zum Facharzt für Unfallchirurgie.

Um internationales Niveau zu erreichen folgten zahlreiche Aufenthalte im Ausland. Unter anderem ging ich auch für einige Monate in die Vereinigten Staaten von Amerika und nach Canada, wo ich an namhaften Zentren für Plastische und Rekonstruktive Chirurgie die Kunst der Rekonstruktion von Gefäßen, Nerven und Weichteilen trainierte.

Zu dieser Zeit heiratete ich zum ersten Mal. Nach meiner Rückkehr wurde ich im LKH Mödling auf der Unfallabteilung eingestellt, um meine Ausbildung abzuschließen. In den folgenden Jahren wurde ich Vater von 2 Kindern. Bedingt durch die berufliche und familiäre Doppelbelastung musste ich mich jetzt, nach 23 Jahren Leistungssport und davon 17 Jahre im Nationalteam, vom aktiven Sport zurückziehen. Ich blieb dem Leistungssport jedoch immer verbunden. Unter anderem war ich eine Zeit lang Verbandsarzt des Österreichischen Basketballverbandes und betreute auch mehrere Vereine im Wiener Raum als Mannschaftsarzt weiterhin. Bedingt durch meine Verbundenheit zum Sport und meine Erfolge als Sportarzt erhielt ich immer mehr Anfragen von Spitzenvereinen sie zu betreuen. So bei den Footballteams der Südstadt Rangers und Baden Bruins, aber auch Einzelsportler wie Marathonläufer, Motocrossfahrer, Triathleten, Bodybuilder oder Judokas konnte ich auf ihrem Weg zur Spitze unterstützen.

Um den für die Betreuung von Leistungssportlern notwendigen hohen Standard halten zu können begab ich mich immer wieder an internationale Zentren zum Erfahrungsaustausch. Mein nächstes Ziel war Pittsburgh in Pennsylvania, wo ich Monate an einer der berühmtesten Kliniken für Knie und Schulterchirurgie forschte und arbeitete. Immer mehr ging meine Spezialisierung in Richtung der arthroskopischen Gelenkschirurgie und Betreuung von Sportverletzungen, sowie der Prävention von Überlastungsschäden. Nach dem Abschluß der Facharztausbildung in Unfallchirurgie wurde ich als Oberarzt an der Unfallabteilung des Thermen-Klinikums Mödling angestellt und erwarb in der Folge noch das Zusatzfach für Sporttraumatologie. Es folgten Besuche bei anerkannten Spezialisten auf den Gebieten der Gelenkschirurgie wie Steve Snyder in Los Angelos, Charles Rockwood und Michael Wirth in San Antonio, J.P. Warner in Boston, Luis Bigliani, Evan Flatow und David Altchak in New York, Christian Gerber in Zürich, Laurent Lafosse in Annecy sowie Joe de Beer in Kapstadt.

Über die Jahren konnte ich durch die enge Zusammenarbeit mit Zentren in der Schweiz, Deutschland, Italien, Frankreich und den USA meinen Standard in der Gelenkchirurgie festigen. Um den Patienten mehr Zeit und Aufmerksamkeit widmen zu können, eröffnete ich Ordinationen in Wien und Brunn am Gebirge. 

Dieser Zuwachs an Erfahrung und Patienten ließ sich mit dem Routinebetrieb im Krankenhaus nicht mehr vereinbaren und so wagte ich 2005 meinen Schritt in die Selbständigkeit. Ich war jetzt nur mehr in meinen Ordinationen tätig und konnte meinen Patienten verschiedene andere Krankenhäuser für operative Eingriffe anbieten.

Ich wurde Master of Science mit Schwerpunkt Management und Wirtschaft und wandte mich auch der rechtlichen Seite der Schulmedizin als Gutachter zu, übte diesen Bereich aus Zeitmagel jedoch nie aktiv aus . Dies erweiterte meinen Einblick in die möglichen Komplikationen der klassischen Medizin und ihre Folgen. Dadurch wurde mir auch bewusst, dass egal wie sehr ich mich bemühte und wie gut auch meine Kollegen waren, unsere Erfolgsrate bei ca 85% blieb. Dies erweckte mein besonderes Interesse und eine neue Begeisterung. Ich bemühte mich darum zu verstehen, warum manche Menschen trotz "perfekter" schulmedizinischer Betreuung nicht heilen können oder zumindest weiterhin "leiden". Dadurch veränderte sich später mein ganzes Leben und Denken. Durch diese Mehrfachbelastung und meine Entwicklung in eine völlig neue Richtung kam es zur Trennung von meiner ersten Frau.

Ich durchforstete nun zusätzlich alle Randbereiche der Schulmedizin, wie traditionelle chinesische Medizin, Energiearbeit und Techniken wie Reiki, Psychosomatik, Schamanismus und reine geistige Heilverfahren. Dabei entdeckte ich, dass die Selbstheilungsfähigkeit des Menschen bei fast 100% liegt, wenn er nur daran glaubt und ich ihn ausreichend unterstützen kiann. In den folgenden Jahren vertiefte ich mein Wissen auf beiden Gebieten: der Schulmedizin und dieser "anderen Ebene" wie ich sie nenne. Ich erweiterte meinen Horizont durch Ausbildungen und Studien in diese Richtung. So wurde ich auch ICF-Coach und Trainer, schamanischer und energetischer "Heiler", Hypnotherapeut, systemischer Berater und Lebens- und Sozialberater und zuletzt auch Körperpsychotherapeut. Alle diese neuen Fähigkeiten dienen dazu mein schulmedizinisches Wissen und Handeln zu ergänzen und die Möglichkeiten der Heilung für meine Patienten zu erweitern. Besonders hilfreich sind die Therapie in Hypnose oder Trance und das Mental-Coaching. Ich besuchte und lernte von beeindruckenden Menschen in den verschiedensten Teilen dieser Erde und mein Vertrauen in die Heilungskraft des menschlichen Körpers steigerte sich. Heute wird dieses Wissen teilweise in der Psycho-Neuro-Immunologie zusammengefasst und gelehrt. 

Um dieser Erweiterung meines Wirkens einen angemessenen Rahmen zu geben gründete ich 2006 mein neues Flaggschiff, Systomed (systemisch orientierte Medizin) und 2010 "Inside-Insight". Dies ist ein Zentrum für Veränderung und Heilung, welches das gesamte Spektrum an möglichen Behandlungen von körperlichen und anderen "Blockaden" anbietet. Ab jetzt trete ich dafür an Menschen ganzheitlich zu sehen und ich stelle die Effektivität und Ausrichtung der heutigen Schulmedizin in Frage.

2012 lernte ich meine 2. Frau, Suzana kennen, welche mir Zugang zu mehr Wissen auf dem Gebiet der energetischen und systemischen Zusammenhänge gibt.

Im Rahmen meiner Vorträge und Workshops zum Thema "Familie und Selbstheilung" bereiste ich seit 2006 fast die ganze Welt und wurde zuletzt vor allem in Asien regelmäßig eingeladen. Dadurch enschloss ich mich, zusammen mit meiner Frau, die ja ebenfalls in diesem Bereich arbeitet, Anfang 2016 nach China zu übersiedeln und hier als Arzt und Lehrer tätig zu sein. Unabhängig davon bin ich jedoch nach wie vor mit Leib und Seele Sportmediziner und Chrirug für den Bewegungsapparat, denn manche Sachen lassen sich einfach so am besten und schnellsten in Ordnung bringen. Diese fernöstlich Erfahrung hat meinen therapeutischen und sozialen Horizont deutlich erweitert und mich auch geprägt. China ist ein wahrlich faszinierendes Land und sozial und menschlich so andersartig, dass es eines völligen Umdenkens und Umfühlens bedarf. Diese Aufgabe hat letzlich zuviel Energie gefordert und so sind wir im Jänner 2017 wieder nach Österreich zurückgekehrt. Ich bin sehr froh in Österreich geboren worden zu sein und auch hier leben zu können. Im Febtraur 2017  haben wir begonnen das neue Systomed-Zentrum auszubauen. 

Da das digitale Zeitalter auch in der Medizin von großem Nutzen ist, vor allem im Hinblick auf die Möglichkeit der weltweiten Kommunikation und Datenübertragung, habe ich 2017 ein neues Projekt gestartet: Docnetwork+

Ein internationales Netzwerk von Spezialisten, die als Team dem Patienten zur Verfügung stehen.

Neben der Leidenschaft für die Medizin in beiden Ebenen und meine Familie bleibt sogar noch Zeit für Hobbys. Ich freue mich daran Klavier zu spielen, meinem Didjeridu fremdartige Klänge zu entlocken, auf meinen Congas südamerikanische Rhythmen zu trommeln oder ein Gedicht zu schreiben. Derzeit plane ich ein Buch, um dieses Wissen aufzubewahren und meine Erfahrungen und die meiner Frau Suzana weiterzugeben. 

Ich liebe das Leben so wie es ist und zwar genauso wie es ist, bewundere die Natur und bin überzeugt, dass wir trotz aller „Probleme“ in der besten aller möglichen Welten leben. Ich bin auch überzeugt, dass jeder Mensch es in seiner Macht hat sein Leben zu bestimmen und sich aus den scheinbar vorgegebenen Bahnen zu erheben und seinen eigenen Weg gesund und glücklich zu gehen. Ich bin stolz darauf und dankbar, der Natur bei der Heilung und Bewahrung des menschlichen Körpers helfen zu können. Ich habe erkennen dürfen, dass alle Menschen genial und potent sind, die meisten von ihnen wissen es nur noch nicht !

Mein besonderer Dank gilt meinen Eltern und Ahnen, deren Fähigkeiten ich alle in mir habe und weiter entwickeln durfte, meinen Partnern, meinen "Lehrern" und Mentoren, meiner Frau, Suzana, sowie allen Menschen die mir ihr Vertrauen geschenkt haben, als Patienten, Freunde und Fremde. An ihnen konnte ich erkennen, wie unbegrenzt und genial der menschliche Körper und Geist ist.

Stand November 2017

Dersportarzt